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Aktionsgruppe 60+: Erstes Treffen nach der Sommerpause / Kollegien melden bereits vielfältigen Bedarf der Zusammenarbeit an

Senioren engagieren sich in den Schulen sozial-karitativ

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 29.09.2016

Brühl. Mit einem überzeugten Bekenntnis zur Zusammenarbeit und ihrem vollen Vertrauen begrüßte die erst jüngst ernannte kommissarische Schulleiterin der Jahnschule, Juliane Groß, die Unterstützer ihrer Bildungseinrichtung von der Aktionsgruppe 60+.

"Wir sind auf Sie angewiesen, weil wir nicht die Probleme aller Kinder, die zu uns kommen, als Institution Schule wirklich adäquat lösen können", betonte sie, "ich bin gespannt auf die Zusammenarbeit und danke Ihnen für die Übernahme Ihres Ehrenamtes".

Im Namen der engagierten Seniorengruppe dankte deren Sprecher, Helmut Mehrer, für die Anerkennung ihrer Arbeit. "Uns ist es wichtig, sich sozial und karitativ zu engagieren", fasste er die Beweggründe seiner Mitstreiter zusammen. Die Menschen aus der Großelterngeneration wollen die Schüler zum Lernen motivieren und deren Fähigkeiten fördern, die in der Schule und im späteren Leben nützlich seien. Er sah die Anerkennung dieser Arbeit durch die Schulen als Ausdruck des in den vergangenen Jahren gewachsenen Vertrauens.

Wunschpartner genannt

Wie eng und beinahe selbstverständlich dieses Zusammenwirken ist, war zu erleben, als Brigitte Lessing von der Schillerschule bei diesem ersten Treffen nach den Sommerferien ihre Aufgabenliste weitergab. Praktisch alle Lehrkräfte, die mit der Aktionsgruppe 60+ arbeiteten, hatten dort die Namen ihrer Wunschpartner für die Zusammenarbeit genannt.

Schulsozialarbeiter Sebastian Köppe, Koordinator an der Marion-Dönhoff-Realschule, bedankte sich zunächst, bevor er besonders zwei Mitglieder der Gruppe, die während der Ferien ihr Schützlinge weiter unterrichtet hatten, hervorhob. Seine Liste der künftigen Kooperation mit den Senioren war zwar bescheidener, doch gleichzeitig kündigte er weiteren, noch nicht ermittelten Bedarf an: Die "Lernstandserhebungen" des Kollegiums seien noch nicht abgeschlossen, so Köppe.

Auch im noch jungen Schuljahr will der Psychologe und Theologe Peter Kruse aus Heidelberg die Brühler Mannschaft von 60+ entsprechend "coachen". Aus seinen Erfahrungen mit dem Training angehender Schulleiter brachte er zu diesem ersten Treffen der Saison die Themen "Nachhaltigkeit" und "Rituale" mit.

Manchen Schülern fehlen Rituale

Vor allem junge Muslime an deutschen Schulen, so trug er vor, würden sich häufig wundern, dass in Deutschland Religion eine Nebensache sei. "Sie vermissen Rituale, die den Alltag gliedern und dem Leben Ernst und Würde geben", fasste er seine Beobachtungen zusammen.

Gerne übernahm Kruse auch den Wunsch der Senioren, über "Resonanz" zu informieren, einem, wie er betonte, tiefen Bedürfnis der Menschen. "Wir alle wollen von unseren Mitmenschen Echos bekommen auf das, was wir denken und tun", fasste er zusammen, "so erhalten wir Beziehungen aufrecht und vergewissern uns auch selbst der Übereinstimmung mit unserer Umwelt".

Die erste Arbeitssitzung mit Peter Kruse legten die Anwesenden auf Donnerstag, 10. November. Das Treffen soll um 16 Uhr in der Schillerschule stattfinden. Eingeladen seien aber nicht nur langjährige Mitmacher, erklärt Gruppensprecher Helmut Mehrer, sondern auch alle, die "sich von der Arbeit für junge Menschen eine persönliche Bereicherung erwarten". sr/ras

© Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 29.09.2016

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